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Es war in den 50er Jahren, als sich einige jungen
SängerInnen und TänzerInnen entschieden,
eine Gruppe namens „Gruppo Corale Folcloristico
Sappada“ zu gründen, die sie versammelte.
Einfache und aufrichtige Leute, die von der Liebe
zur alten, mit dem Tanz und Gesang verbundenen
Traditionen vereint waren, zogen auf sich die
Aufmerksamkeit ihrer Dorfbewohner und auch der
Touristen. Die Trachten waren die traditionellen
und in der Gruppe vereinten sich zu einem einzigen
Wohlklang die zarten Stimmen der jungen Frauen
und diejenigen der starken Männer.
Der Meister Gelindo Ferro leitete die Gruppe und
ließ sie in der ganzen Region Veneto bekannt
werden. Leider endeten diese Jungendlichen, die
Wunderbarkeiten von Sappada zu erzählen.
Im Jahr 1975 entsteht aus den Erinnerungen an
den alten Chor die Holzhockargruppe (die Holzhacker).
Die Trachten werden wiederentdeckt und einige
Freunde entscheiden, während des Faschingsumzuges
am Donnerstag die Tänze der alten Gruppe
vorzuführen. Die Aufführung hat sehr
großen Erfolg, was den Jugendlichen Lust
erweckt weiterzugehen, neue Tänze und Plattlar
zu lernen, neue Trachten vorzubereiten. Die wichtigste
Ermutigung bekommen sie von den alten Tänzern,
die in dieser neuen Gruppe die Fortsetzung einer
alten Folklore erkennen, die ihre Herkunft nicht
vergessen will und an die alten, täglichen,
fast abgekommenen Arbeite erinnern möchte.
Einige Mitglieder der neuen Gruppe fahren nach
Lienz (Österreich), um neue Tänze zu
lernen, und die Erfahrung des Lehrers T. Heidelberger
trägt dazu bei, das Repertoire der Jugendlichen
zu bereichern.
So hat die lange Geschichte der Holzhockargruppe
ihren Beginn: sie wird im Jahr 2005, nach vielen
Befriedigungen und Opfern, 30 Jahre alt!!
DIE BEDEUTENDSTEN
AUFFÜHRUNGEN
Im Laufe von 29 Jahren Tätigkeit waren die
bemerkenswerten Erfahrungen im Ausland aber auch
in Italien viele. 1975 beginnt die Gruppe langsam
mit einer einzigen Aufführung außerhalb
Sappada, in Treviso, anlässlich eines Radrennens.
Schon ein Jahr später verdreifachen die Anträge
und die Gruppe tanzt in Bologna, auf einer gastronomischen
Messe. 1977 findet sich die erste Aufführung
im Ausland, auf dem Münchener Oktoberfest,
statt; bei diesem Anlass wird ein neuer Tanz vorgeführt.
In den zwei folgenden Jahren tanzen die Holzhockar
zweimal in der Schweiz, wo die Tänzer Gäste
der ausgewanderten italienischen Familien sind.
Im Jahre 1981, mit nur sechs Jahren Tätigkeit,
feiert schon die Gruppe ihre 100. Aufführung
und bietet sich die Gelegenheit an, mehr bekannt
zu werden. Die Holzhockar treten in der von Enzo
Tortora moderierten TVSendung „Portobello“
auf, mit dem zahlreichsten Publikum, das sie nie
hatten, fast 23 Millionen Zuschauern. In dem folgenden
Jahr ist die Gruppe zum ersten Mal in Frankreich,
in der Nähe von Paris, und 1986, nach einer
langen Reise mit Bus und Schiff, landet sie in
Griechenland, um Italien in der internationalen
Schau in Larissa, Landeshauptstadt Thessalien,
zu vertreten.
1990 lädt die „Famiglia bellunese
nel mondo“ (Familien aus Belluno in der
Welt) die Holzhockar in Luxemburg und in der Schweiz,
in Genf, ein. 1992 hat die Gruppe die Gelegenheit,
an der italienischen Woche auf Jersey, wunderbarer
Insel von Großbritannien, teilzunehmen.
In den folgenden Jahren finden vier Aufführungen
in Deutschland statt: 1994 in Dortmund, wo die
Gruppe von den italienischen Eiscafèbesitzern
eingeladen ist, und 1997 in Landshut, in der Nähe
von München. In April 1998 tanzt die Gruppe
am berühmten Berliner Alexanderplatz und
in Mai feiert man in Neuenkirchen den 25. Jubiläum
des Eiscafès Fontana.
Das Jahr 2000 beginnt mit der Aufführung
unter den „trulli“ von Alberobello
in Apulien. Sicherlich ist eine wichtige Reise
diejenige nach Spanien zum ersten Mal. Und zum
ersten Mal fliegt die Gruppe: die Holzhockar vertreten
Italien in der „Europeade“, wichtiger
europäischer, folkloristischer Schau, wo
sie in den Zeitungen der Stadt Zamora viel Erfolg
haben.
2004, im Maj, hat die Gruppe eine lange Reise
nach Rumänien für ein Festival in der
Nähe von Cluj Napoca, Hauptstadt Transilvanien,
und im September kehren die Holzhockar nach Frankreich
wieder, nach Carcassonne (Côte Azur).
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